Instandsetzung des Gemeindehauses

Über 650 Stunden Eigenleistung bei der Sanierung des Gemeindehauses

Es ist seit Wochen Samstag für Samstag das gleiche Bild. Eine dichte Staubwolke liegt über der Bernhard-Fischer-Straße. Man hört das Dröhnen von Hämmern auf Stein und Holz. Es wird geflext und gesägt.

Das Ergebnis: 250 Kubikmeter Materialentsorgung in Eigenleistung. In über 650 Arbeitsstunden haben ehrenamtliche Gemeindeglieder unter der Leitung von Kurt Schlegelmilch und Rainer Sinn 100 Kubikmeter Holz (nicht mitgebrechnet der Fußboden im großen Gemeindesaal, der von einer Fachfirma entsorgt wird), 125 Kubikmeter an Bauschutt und 25 Kubikmeter an Fußbodenbelägen, Rohrmatten, Tapeten und Wandplatten.

Jetzt, wo viele Wände, vor allem in den ehemaligen Mietwohnungen freigelegt worden sind, kommen neue statische Probleme zutage, die erst noch geklärt werden müssen, bevor die Firmen anrücken.
Seit dem 10. September sind jeden Samstag-  und jeden Mittwoch-Vormittag rund ein Dutzend Gemeindeglieder zusammengekommen, um in Eigenleistung bei der Sanierung des Gemeindehauses mitzuhelfen.

Bevor die ersten Baufirmen kommen, hat die Kirchengemeinde mit mittlerweile 650 Stunden Arbeitseinsatz bei der Sanierung ihres Gemeindehauses bereits über 10.000 € eingespart. Diese Gelder können an anderer Stelle dringend gebraucht werden, etwas bei der Stabilisierung einer tragenden Kellerwand.
Seit dem 10. September ist der Dachboden geräumt worden, Elektroleitungen und Heizungen abmontiert, Fußböden ebenso wie Türstöcke herausgerissen und auch zahlreiche Mauerdurchbrüche getätigt.

Auch die Spendenaktion unter dem Thema „Glaube braucht Raum“ läuft gut an. Ab dem nächsten Gemeindebrief werden Sie jeweils über den aktuellen Spendenstand informiert. Ein herzliches Dankeschön für alle finanzielle und materielle Unterstützung. Ohne diese Eigenleistungen wäre die Durchführung dieses Projektes nicht möglich.

Pfr. Thomas Volk, November 2011

01.10. 2011 - Generalsanierung am Gemeindehaus hat begonnen

Es geht endlich los. Fast zwei Jahre nachdem das Gemeindehaus geschlossen werden musste, können die Arbeiten beginnen. Alle Genehmigungen sind eingeholt. Der Kostenrahmen ist festgesteckt. Die Mieterinnen und Mieter haben eine Wohnung gefunden.

Die Arbeiten zur Instandsetzung unseres Gemeindehauses haben so begonnen, dass seit einigen Wochen jeden Mittwock- und jeden Samstagmorgen Gemeindeglieder unter der Leitung von Werner Rupp, Kurt Schlegelmilch, Rainer Sinn und Karl-Heinz Sinning zusammenkommen um den Boden im Dachgeschoss freizulegen, Türstöcke zu entfernen, Wände einzureißen und Heizkörper und Elektrosachen abzumontieren.

Mit diesen Eigenleistungen hofft die Kirchengemeinde Kosten einzusparen, vor allem, weil man bei der  Sanierung eines alten Gebäudebestandes immer auf unverhoffte Überraschungen stoßen kann. So hat sich über den kompletten Dachstuhl der Holzwurm breit gemacht. Die außerplanmäßigen Kosten für die Wärmebehandlung ohne Gas gehen in die Tausende.

Parallel zu diesen Arbeiten laufen die ersten Ausschreibungen von Architekt Meyer-Erlach. Bis dahin braucht die Kirchengemeinde noch viele Herferinnen und Helfer, die mitanpacken.
Wenn Sie Zeit haben, so sagen Sie bitte im Pfarramt Bescheid oder kommen mittwochs oder samstags ans Gemeindehaus.

Die Kirchengemeinde freut sich über jede Form von Mitarbeit.

Thomas Volk, Pfarrer

 

01.06. 2011 - Kirchengemeinde steht vor der letzten Hürde der Genehmigung des Bauvorhabens

Die Kirchengemeinde nimmt gerade die letzte große Hürde für die Instandsetzung des Gemeindehauses. Die Pläne von Architekt Meyer-Erlach liegen zurzeit im Landratsamt Kitzingen zur Bearbeitung vor. Die Kirchengemeinde wartet täglich auf einen positiven Bescheid. Dann kann die Ausschreibung beginnen und der Baubeginn vielleicht im September 2011 erfolgen.

Auf dem Weg zur Generalsanierung tun sich immer wieder neue Hindernisse auf. So muss der komplette Dachstuhl vom Holzwurm entfernt werden. Die Kosten belaufen sich auf 10.000 €. Eine tragende Mauerwand im Keller muss neu stabilisiert werden. Nach ersten Schätzungen sind 12.000 € die unterste Kostengrenze. Und die Gesamtkosten von 660.000 € dürfen bei alldem nicht überschritten werden.

Eine große Hilfe bei allen kniffligen Fragen ist dabei der Bauausschuss der Kirchengemeinde, der je zur Hälfte aus Mitgliedern des Kirchenvorstands und aus fachkundigen Gemeindegliedern besteht.

 

Thomas Volk, Pfarrer

 

01.02. 2011 - Landeskirchliche Genehmigung ist erteilt worden

 

Bei den Vorarbeiten für die bevorstehende Sanierung des Gemeindehauses in der Bernhard-Fischer-Straße 3 ist die evangelische Kirchengemeinde ein großes Stück weiter gekommen.

Im Dezember vergangenen Jahres hat das Landeskirchenamt in München die kirchenaufsichtliche Genehmigung erteilt und die Pläne, die der Kirchenvorstand mit dem Architekturbüro Bilz, Kitzingen, ausgearbeitet hat, genehmigt.

Verbunden mit dieser bauaufsichtlichen Genehmigung ist auch die Bewilligung der Kosten. An den Gesamtkosten in Höhe von 660.000,-- € wird sich die Landeskirche mit 250.000,-- € beteiligen. Mittlerweile steht auch fest, dass sich die Stadt Marktbreit mit einem ordentlichen Beitragsbetrag an der Finanzierung beteiligt. Den größten Betrag muss allerdings die Kirchengemeinde selbst stemmen. Unter Verwendung aller Rücklagen muss die Kirchengemeinde nahezu 200.000,-- € aufbringen durch Spenden, Aktionen, Klingelbeuteleinlagen und anderes. Eine große Aufgabe, die vor der Kirchengemeinde liegt. Zugleich ist es aber auch der Startschuss für wirklich ansprechende und neue Gemeinderäume. Nach derzeitigem Stand wohnen noch zwei der Mieterinnen in den Räumen der Bernhard-Fischer-Straße 3-5. Eine von ihnen hat zum 1. April eine Wohnung gefunden, die andere Mieterin ist noch fieberhaft auf der Suche. Wir hoffen, dass wir mit den verbleibenden Mietverhältnissen , wie schon zuvor, eine gütliche Lösung finden und die Kirchengemeinde hofft, in der Mitte dieses Jahres mit der Instandsetzung beginnen zu können.

Thomas Volk