Gedächtnistafel

Gedächtnistafel

Geschaffen um 1590 dient die Gedächtnistafel zur Erinnerung an den damaligen Ortsherren, Freiherrn und kaiserlichen sowie würzburg-fürstbischöflichen Rat Georg Ludwig von Seinsheim d. Ä. (1514-1591).

Dieser führte Mitte des 16. Jahrhunderts die Reformation ein.

In der Bildmitte Selbstdarstellung mit zweiter Ehefrau Barbara, geb. von Hessberg als Zeugen der Auferstehung Christi.

Sein Testament von 1589 war für Marktbreit sehr bedeutsam:
Seine Marktbreiter Untertanen sollten ungeachtet späterer Herrschaftsverhältnisse bei ihrer "hergebrachten Religion", dem lutherischen Bekenntnis, bleiben dürfen.